Mexico-City ist die größte Stadt der Welt mit ca. 23 Millionen Einwohnern.
Um die Stadt mit dem Auto in Nord-Süd- oder Ost-West-Ausdehnung einmal zu
durchqueren, benötigt man ohne Stau etwa 2 Stunden. An einigen Stellen ist die
größte Straße Mexikos 10-spurig, wenn man die beiderseitigen
Abbiegespuren nicht mit rechnet. Tagsüber herrscht auch hier regelmäßig
Stau, was aber die Mexikaner offensichtlich wenig stört.
Das öffentliche Verkehrsnetz ist gut ausgebaut. Mit Metro, Bus und Straßenbahn
gelangt man an fast jeden Punkt der Stadt, wenn man Strecken und Umsteigepunkte kennt.
Mexico-City wurde auf einem ehemaligen See erbaut. Deshalb gibt es heutzutage solche
Erscheinungen, daß Gebäude im Zentrum im Laufe der vielen Jahre eine schiefe Lage
aufweisen.
Im Zentrum befinden sich noch einige alte azthekische Kultstätten, die bei Grabungsarbeiten
erst am Ende des 20. Jahrhundert entdeckt wurden.
Früher konnte man die beiden Vulkane Ixtla und Popocatepetl am Südhorizont
deutlich sehen, aber durch die starke Umweltverschmutzung ist die Sicht meist verdeckt.
In jeder Gaststätte gibt es Tortillas, was offenbar sowas wie ein Nationalgericht
ist.
In Mexico gibt es fast nichts, was es nicht gibt. In einem der vielen Museen steht
sogar ein Stück Berliner Mauer.
Es gibt viele, viele Sehenswürdigkeiten. Im Süden der Stadt befindet sich
der Stadtteil Xochimilco - die Stadt der Blumen.
In Mexico-City gibt es einige moderne Gebäude, wie Hochhäuser, und sehr viele
kleine 1- bis 2-stöckige Flachbauten.
Die Universitätsstadt, die komplett auf Lava des Ixtla erbaut wurde, ist ein
besonders großer und moderner Stadtteil. Viele ehemals eigenständige
Dörfer und kleine Städte wie z.B. Tepepan und Tlalpan sind heute in das
große Mexico-City eingegliedert.
Die Stadt platzt aus allen Nähten. Inzwischen sind sogar die Hänge der großen
Berge um die Stadt bewohnt.
Wenn man bei Dunkelheit nach Mexico-City reinfährt, sieht man ein fazsinierendes,
scheinbar nirgendwo endendes Lichtermeer.
In der Nähe des Zentrums befindet sich die Hauptpost, die ausgestattet ist wie ein
Schloß. Neben den prunkvollen Treppen kann man auch wie im goldenen Käfig
mit dem Fahrstuhl nach oben fahren. Unterm Dach tickt seit etwa 1900 ein interessantes
Uhrwerk aus Deutschland, worauf die Mexicaner sehr stolz sind.
Selbstverständlich gibt es auch ein richtiges Schloß in Chapultepec unweit
des anthropologischen Museums, in dem man die gesamte Geschichte Mexikos nachverfolgen
kann, wenn man genügend Zeit mitbringt.
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